Liebe Schulgemeinde!    

Der Unterricht fällt heute, am Montag, den 19.12.22, wegen Blitzeis vor Ort und dadurch wirklich sehr glatter Straßen und Gehwege aus. Eine Notbetreuung wird gewährleistet, aber nur im äußersten Notfall, da sich auch so wenig Lehrkräfte wie möglich in Gefahr begeben sollen.
Mit freundlichen Grüßen
Martina Laukamp


Hessisches Kultusministerium

Luisenplatz 10 65185 Wiesbaden
Telefon (0611)368-0 Telefax (0611)368-2099
E-Mail: poststelle.hkm@kultus.hessen.de
Internet: www.kultusministerium.hessen.de
Hessisches Kultusministerium Postfach 3160 65021 Wiesbaden

An alle
Schulleiterinnen und Schulleiter
und alle Lehrkräfte an den öffentlichen
Schulen in Hessen
An alle
Eltern und Sorgeberechtigten
sowie alle volljährigen Schülerinnen und
Schüler in Hessen
Nachrichtlich:
An die Staatlichen Schulämter
An die kommunalen Schulträger und Träger
der Ersatzschulen in Hessen
Wiesbaden, 22. November 2022

Änderung der Bestimmungen zur Absonderungspflicht

Sehr geehrte Damen und Herren Schulleiterinnen und Schulleiter,
liebe Schulgemeinden,
heute hat die Hessische Landesregierung einen weiteren Schritt unternommen, um
coronabedingte Einschränkungen zurückzunehmen. Bereits ab morgen, Mittwoch, dem
23. November 2022, entfällt in Hessen die Absonderungspflicht für Corona-Infizierte. An
die Stelle der Absonderungspflicht tritt für positiv auf das SARS-CoV-2-Virus Getestete
die dringende Empfehlung, sich freiwillig abzusondern. Soweit sich positiv Getestete
nicht zuhause absondern, sind sie grundsätzlich verpflichtet, Mund und Nase durch eine
medizinische oder eine FFP2-Maske zu bedecken.
Die Veränderung folgt einer gemeinsamen Initiative der Gesundheitsminister mehrerer
Länder. Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Schleswig-Holstein gehen damit gemeinsam
einen wichtigen Schritt in eine neue Phase im Umgang mit Covid-19. Zurückgehende
Infektionszahlen, die breite Inanspruchnahme von Schutzimpfungen, überwiegend
milde Krankheitsverläufe sowie eine hohe Basisimmunität innerhalb der Bevölkerung
von über 90 Prozent sind für die Gesundheitsexpertinnen und -experten dieGrundlage, diesen Schritt jetzt verantworten zu können. Die Landesärztekammer Hes-sen hat die Neuregelung daher ausdrücklich begrüßt. Die Landesregierung setzt damit noch stärker auf die Eigenverantwortung der Menschen.
Einige Besonderheiten für Infizierte sind einstweilen erforderlich: Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und weiterem schulischen Personal wird dringend empfohlen, sich im Falle eines positiven Antigen-Selbsttests oder PCR-Tests für einen Zeitraum von fünf Tagen nach Vornahme des zugrundeliegenden Tests zu Hause abzusondern. Der Verzicht auf die Absonderungspflicht ist mit Regelungen zum Tragen von Masken verbunden und gilt im Grundsatz für alle gesellschaftlichen Bereiche. Damit im Gleich-klang können auch unsere Schulen ein Stück mehr zur Normalität zurückkehren. Ein-schneidende Auswirkungen auf die Unterrichtsorganisation sind mit den Änderungen nicht verbunden.
Wir haben auf der Grundlage der neuen Rechtslage den Wegweiser, der alle Informati-onen zum Umgang mit Corona für die ganze Schulgemeinde bündelt, sowie den Hygie-neplan aktualisiert. Sie können diese unter
https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/corona/dokumente-zur-unterrichtsor-ganisation abrufen.
Die wesentlichen Änderungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Nach der ab Mittwoch, dem 23. November 2022, geltenden Fassung der Coronavi-rus-Basisschutzmaßnahmenverordnung gilt Folgendes:
Schülerinnen und Schüler(n), bei denen aufgrund eines positiven Antigen-Selbst-tests oder eines PCR-Tests eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen ist,
 müssen sich nicht mehr absondern;
 wird jedoch dringend empfohlen, sich für einen Zeitraum von fünf Ta-gen nach Vornahme des zugrundeliegenden Tests zu Hause abzuson-dern. Diese Empfehlung gilt auch nach Ablauf der fünf Tage weiter, bis mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht, maximal jedoch für zehn Tage. Schülerinnen und Schüler sind in diesem Zeitraum von der Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht befreit und nehmen am Dist-anzunterricht teil, solange keine Krankmeldung vorliegt;
(weiterführende Informationen zum Distanzunterricht finden Sie im „Leitfa-den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen“ auf S. 18 f.);
 sind in allen Jahrgangsstufen, wenn sie trotzdem am schulischen Prä-senzbetrieb teilnehmen, für die Dauer von fünf Tagen nach der Positivtes-tung dazu verpflichtet, eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske in der Schule zu tragen;
(weiterführende Informationen finden Sie im Wegweiser auf S. 6 und im Hygieneplan auf S. 7 f.);
 ist die Teilnahme an musik- und sportpraktischen Übungen mit Maskefreigestellt, dies gilt auch für entsprechende praktische Übungen im Fach Darstellendes Spiel;
(weiterführende Informationen finden Sie im Wegweiser auf S. 6 und im Hygieneplan auf S. 7 f.);
 dürfen die Maske bei der Nahrungsaufnahme abnehmen, wobei auf die Einhaltung des Mindestabstands zu achten ist.
Positiv getesteten Schülerinnen und Schülern wird dringend empfohlen, von einer Teil-nahme an mehrtägigen Schulfahrten abzusehen. Falls sie sich dennoch für eine Teil-nahme entscheiden, ist dies nur gestattet, wenn dies im Einklang mit den jeweils gelten-den infektionsschutzrechtlichen Regelungen möglich ist, insbesondere also unter Be-achtung der Regelungen zum Tragen von Masken; andernfalls besuchen sie während der Dauer der Schulfahrt den Unterricht anderer Klassen oder Kurse. Bei Übernachtung in Mehrbettzimmern kann, wenn sich nicht ausschließlich infizierte Personen darin be-finden, nicht davon ausgegangen werden, dass die Pflicht zum Tragen einer Maske er-füllt werden kann; dementsprechend ist in diesem Falle eine Teilnahme des bzw. der Infizierten nicht möglich. (Weiterführende Informationen finden Sie im Wegweiser auf S. 9 f.)
Für nachweislich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal gilt die dringende Empfehlung, sich für einen Zeitraum von fünf Tagen nach Vornahme des zugrunde liegenden Tests freiwillig zuhause abzusondern. Auch nach Ablauf der fünf Tage sollten diese Empfehlungen beachtet werden, bis min-destens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht, maximal jedoch für zehn Tage. Wie bis-her haben Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal ihre Schulleitung über eine In-fektion mit dem Coronavirus unaufgefordert zu informieren. Erfolgt keine Absonderung, gilt die oben genannte Maskenpflicht.
Die Befreiung vom Präsenzunterricht für die Dauer der freiwilligen Absonderung setzt voraus, dass die Eltern oder die volljährigen Schülerinnen, Schüler oder Studierenden bzw. die betroffenen Lehrkräfte die Schule unverzüglich von der Feststellung der Infek-tion informieren. Es genügt dabei die Erklärung, dass die betreffende Person positiv ge-testet wurde. Im Falle von Dienst- oder Arbeitsunfähigkeit von Lehrkräften und weiterem schulischen Personal gelten die allgemeinen Regelungen zur Vorlage einer Arbeitsunfä-higkeitsbescheinigung.
Wenn ein negativer PCR-Test vorgelegt wird, gelten die oben genannten Empfehlungen und Vorgaben nicht mehr.
Die Teststrategie an Schulen bleibt unverändert. Das Land stellt den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften und in den Schulen Tätigen weiterhin Antigen-Selbst-tests für die häusliche Testung zur Verfügung, sofern sie – oder im Fall minderjähriger Schülerinnen und Schüler deren Eltern – es wünschen; die Verwendung dieser Tests ist freiwillig. Die Teilnahme am schulischen Präsenzbetrieb ist seit dem 1. Mai 2022mehr davon abhängig, dass ein negativer Testnachweis vorliegt. Damit stehen die Schulen und Lehrkräfte nicht in der Verantwortung, Schülerinnen und Schüler zu testen oder regelhaft Testnachweise zu verlangen.
Ich bitte um Verständnis für die Kurzfristigkeit, in der diese Informationen Sie erreichen.
Für Ihr Verständnis, vor allem aber für Ihr auch weiterhin umsichtiges Verhalten und Ih-ren großen persönlichen Einsatz danke ich Ihnen sehr.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Dr. Marion Steudel
Abteilungsleiterin I

Sehr geehrte Eltern, liebe Schulgemeinde,
die Sommerferien liegen hinter uns, und ich hoffe, dass Sie sich in dieser Zeit gut erholen konnten. Für 59.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler beginnt mit diesem Schuljahr ihre Schulzeit. Damit die jungen ABC-Schützen und alle anderen Schülerinnen und Schüler den bestmöglichen Unterricht erhalten, haben wir im ganzen Land wieder weitere Stellen für Lehrerinnen und Lehrer geschaffen. Noch nie gab es in Hessen in unseren Schulen insgesamt so viele Lehrkräfte wie jetzt.
War das letzte Schuljahr immer noch von pandemiebedingten Einschränkungen gekennzeichnet, konnten wir doch dank des großartigen Einsatzes aller an Schule Beteiligten an fast jedem Schultag Präsenzunterricht gewährleisten. Diese Erfahrungen stimmen mich sehr positiv, dass wir auch die vor uns liegenden Herausforderungen im neuen Schuljahr gut meistern und die zuletzt in den Unterricht zurückgekehrte weitgehende Normalität weiter pflegen werden. Mein Ziel war, ist und bleibt es, so viel schulischen Alltag mit so wenig Einschränkungen wie möglich und infektiologisch vertretbar an den Schulen aufrechtzuerhalten. Das liegt im Interesse der Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen. Zum Schuljahresstart ist uns das gelungen. Wir setzen auf Freiwilligkeit beim Testangebot und beim Bedecken von Mund und Nase und wir halten die Schulen offen.
Das bringt das neue Schuljahr 2022/2023
Im neuen Schuljahr erwartet uns einiges Neues. Zugleich setzen wir auf Bewährtes und entwickeln es fort. Unserem klaren Bekenntnis zur Digitalisierung tragen wir mit der Einführung des neuen Schulfachs „Digitale Welt“ im Rahmen eines Pilotverfahrens an zwölf Schulen mit rund 70 Klassen Rechnung. Unser erfolgreiches Aufholprogramm „Löwenstark – der BildungsKICK“ wurde vor über einem Jahr aufgelegt, um Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, die durch coronabedingte Einschränkungen des Schulbetriebs entstandenen Rückstände auszugleichen. Es wird fortgesetzt. Und auch die vielen ukrainischen Flüchtlinge, die aus ihrer Heimat vor dem Krieg fliehen mussten, konnten wir in den hessischen Schulen willkommen heißen und mit gezielten Intensivsprachfördermaßnahmen sowie dem beeindruckenden Engagement der Schulgemeinden unterstützen, damit sie sich in unserem Land gut aufgehoben fühlen und die deutsche Sprache lernen.
Hierüber und über viele weitere Themen möchte ich Sie in diesem Elternbrief informieren. Die einzelnen Inhalte finden Sie untenstehend.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern einen guten Start ins neue Schuljahr!
Herzliche Grüße
 
Ihr
 
Prof. Dr. R. Alexander Lorz
Hessischer Kultusminister


In eigener Sache...

 

Liebe Kinder der Limesschule! 

Liebe Eltern der Limesschule! 

Liebe Schulgemeinde! 

 

Hiermit verabschiede ich mich als Schulleiter der Limesschule. Mit dem heutigen Tag (04.08.2022) bin ich als Dezernent für Grundschulen an das Staatliche Schulamt für den Main-Kinzig-Kreis beauftragt und bin somit nicht mehr Euer/Ihr Ansprechpartner für die Belange der Limesschule. 

Diese für die Limesschule wichtige Aufgabe wird vom heutigen Tag an Frau Martina Laukamp kommissarisch übernehmen. Hierfür wünsche ich ihr viel Erfolg! 

Ich war die letzten sechs Jahre an der Limesschule als Schulleiter beschäftigt, was nicht immer leicht war, aber mir persönlich viel Freude bereitet hat. Ich möchte diese schöne Zeit voller Erfahrungen nicht missen und bedanke mich bei allen Beteiligten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. 

Herzliche Sommergrüße 

Euer/Ihr Thorsten Rauch 

Projektwoche „Römer“
vom 11.-15. Juli 2022


Ave, liebe Schulgemeinde!                                                                                                                 Ende Juli 2022


„Limesschule“ heißt unsere Grundschule. Was bedeutet das eigentlich? Hat „Limes“ nicht irgendetwas mit den Römern zu tun? Und wer waren „die Römer“ überhaupt? Das wollten wir in unserer Projekt-woche herausfinden.


Dazu begaben wir uns auf vielfältige Spurensuche und tauchten auf verschiedene Art und Weise in diese vergangene Welt ein:


Wir beschafften uns Informationen mithilfe von Büchern (Tipp: Stadtbücherei), Filmen ( Checker Reportagen: Der Römer-Check | ARD Mediathek ) und Internetseiten (empfehlenswert: Kinderzeitmaschine ǀ Rom )

  • Wir spielten römische Spiele.
  • Wir gestalteten Mosaikfliesen aus Keramik und Zement.
  • Wir bastelten Wachtürme, Soldaten, Schwerter, Haarkränze,...
  • Wir dokumentierten unsere Tätigkeiten z.B. in Tagebüchern oder Leporellos.


Zudem beschäftigten wir uns intensiv mit unserem Leitbild :


Limesschule:
Grenzen öffnen, überwinden und zusammenfinden, damit Lernen gelingen kann“.


Demgemäß „überwanden wir die Grenzen“ unseres Schulgeländes und suchten den Limes in der Realität:


Wir fuhren auf die Saalburg im Taunus, wo wir einen sehr lehrreichen und gleichzeitig sehr entspannten Tag verbrachten. Sowohl das Gelände als auch die Ausstellungsräume hatten einen großen Aufforderungscharakter, erkundet zu werden. Von der ersten bis zur vierten Klasse waren alle Kinder und begleitenden Erwachsenen sehr begeistert von der Anlage. Gerne mal auf die Homepage schauen (Römerkastell Saalburg (saalburgmuseum.de) ) oder sogar hinfahren!


Doch auch vor der Haustür fanden wir Überreste dieser fast 2000 Jahre alten Kultur. Ein Archäologe führte uns in den Wolfgänger Wald hinter dem Neuwirtshaus. Tatsächlich kann man heute noch auf dem von den Römern aufgeschütteten Wall wandern und mithilfe von Schautafeln Überreste von Wachtürmen und sogar einem kleinen Kastell entdecken. Ein Spaziergang mit Führer (Angebote - Museen Hanau (museen-hanau.de)), aber auch einfach mit offenen Augen, ist sehr empfehlenswert!


Und zum Schluss: Findet sich der Limes nicht sogar auf unserem Schulgelände? (Tipp: Erdwall mit Baumstümpfen und Wachturm mit Hängebrücke)

Auf geht’s zum Spaziergang um unsere Schule herum und in die Welt hinaus!

Salve
Martina Laukamp
(Konrektorin)

Aktuelle Information des Gesundheitsamtes MKK 

Psychologische Beratungsstelle vom Staatlichen Schulamt


Liebe Eltern,

die durch das Corona-Virus hervorgerufene Situation betrifft uns alle: Schülerinnen und Schüler
dürfen die Schulen nicht mehr besuchen, und für viele Eltern ist der Arbeitsalltag in seiner
gewohnten Art und Weise unterbrochen. Für Familien stellt dies eine große Herausforderung dar,
weil gewohnte Alltagsabläufe und Strukturen nicht mehr vorhanden sind.
Wir wissen nicht, wie lange diese Ausnahmesituation noch anhalten wird. Daher haben wir für
Sie aus schulpsychologischer Sicht einige Hinweise zusammengestellt:
Jedes Kind, jede und jeder Jugendliche reagiert auf belastende und verunsichernde
Situationen anders. Die meisten Kinder und Jugendlichen passen sich gut an die neue Situation
an und erleben wenig Belastung. Einige reagieren möglicherweise ängstlich, verunsichert oder
nervös und reizbar. Dabei können körperliche Symptome wie Müdigkeit, Kopf- und
Bauchschmerzen oder Appetitverlust auftreten ebenso wie Ein- und Durchschlafprobleme.
Andere Jugendliche reagieren mit Unverständnis und Unwillen auf die außergewöhnliche und
einschränkende Situation und können sich nur schwer darauf einlassen.

Sie können für sich und Ihr Kind einiges tun. Zeigen Sie Zuversicht, Ruhe und
Verantwortungsbewusstsein in Ihren Worten und Taten:
Geben Sie Ihrem Kind eine feste Tagesstruktur mit ausgewogenen Aktivitäten (Lern,-
Medien- und Spielzeiten), regelmäßigen gemeinsamen Mahl- und Schlafenszeiten. Auch
Jugendliche profitieren von einer festen Struktur. Planen Sie den Tag oder die Woche
gemeinsam (z.B. mithilfe eines Übersichtsplans oder Kalenders). Auch Ihnen als Eltern gibt
ein abgestimmter Tagesablauf in dieser Situation Struktur und erspart manche Diskussion.

In der Regel hat Ihr Kind von seinen Lehrerinnen und Lehrern bereits Aufgaben
erhalten bzw. bekommt diese fortlaufend zugesendet. Versuchen Sie diese Lernangebote
fest in der Tagesstruktur zu verankern. Für Kinder und Jugendliche bleibt so ein Teil Ihrer
Alltagsrealität erhalten – dies gibt Stabilität. Sollte Ihr Kind überfordert reagieren oder das
Pensum nicht bewältigen können, bleiben Sie geduldig und wenden Sie sich gegebenenfalls
an die entsprechende Lehrkraft. Bedenken Sie, für Ihr Kind ist dies eine neue Lernsituation
und es braucht unter Umständen etwas Zeit, um nach und nach besser selbstständig lernen
und arbeiten zu können. Aber auch die Lehrkräfte sammeln Erfahrungswerte mit der neuen Form
des Unterrichtens und müssen sich darauf einstellen.

Ihr Kind kann von Ihnen lernen, mit der schwierigen Situation besonnen umzugehen.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, was Ihnen selbst in belastenden Situationen geholfen
hat. Sie können als Familie sammeln, was jedem Familienmitglied guttut, ablenkt und
Langeweile vorbeugt (z.B. Lesen, mit dem Haustier spielen, Musikhören, Telefonieren, sich
Bewegen) und schreiben dies z.B. auf ein großes Blatt Papier. So erhalten Sie eine bunte
Auswahl an Verhaltensmöglichkeiten. Auch Sie als Eltern bekommen darüber wieder Kontakt
zu Ihren eigenen Stärken und Vorlieben.
Verdeutlichen Sie den Kindern und Jugendlichen, dass sie durch die Einhaltung der
empfohlenen Maßnahmen einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten. In
diesem Bewusstsein wird es Ihnen selbst und den Kindern und Jugendlichen leichter fallen,
die Verhaltensregeln einzuhalten. Schränken Sie also persönliche Begegnungen insgesamt
und auch unter Kindern und Jugendlichen sehr stark ein und ermöglichen Sie deshalb
bewusst Kontakte vor allem zum Freundeskreis und zu Mitschülerinnen und Mitschülern z.B.
mithilfe der sozialen Medien, Video-Chats und des Telefons. Achten Sie auf die Einhaltung
der Hygieneregeln. Seien Sie auch hier Vorbild. Erklären Sie die Bedeutung aller Maßnahmen
möglichst altersangemessen.

Informieren Sie sich über Aktuelles nur auf seriösen, vertrauenswürdigen Seiten, z.B.
auf der Seite des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de oder https://www.hessen.de/).
Beantworten Sie vor diesem Hintergrund Fragen Ihres Kindes ehrlich und auf
altersangemessene Weise, denn Kinder haben ein Recht zu wissen, was um sie herum
passiert. Besprechen Sie mit Ihrem Kind aber nicht alles, was vielleicht eintreten könnte, um
es nicht zu verunsichern. Beschützen Sie Ihr Kind vor unnötig beunruhigenden Bildern aus
dem Fernsehen und dem Internet.

Falls die derzeitige Situation bei Ihnen zu Hause zu Belastungen führt und Sie hierzu gerne
professionelle Beratung in Anspruch nehmen würden, haben wir im Staatlichen Schulamt von
Montag – Freitag in der Zeit von 09:00-12:00 Uhr eine zentrale Telefonnummer für Ihre
Beratungsanliegen eingerichtet:

Schulpsychologisches Beratungstelefon
für Eltern und Schülerinnen und Schüler aus dem
Main-Kinzig-Kreis und der Stadt Hanau
06181-9062103


Ich wünsche Ihnen in dieser Situation viel Kraft, Durchhaltevermögen und Fingerspitzengefühl.
Bleiben Sie und Ihre Kinder vor allem gesund!
Mit herzlichen Grüßen
Gez. Susanne Meißner, Amtsleiterin

  • Lernen zu Hause     -      Hier geht's zu den Informationen. 

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